About Lonsdale

Lonsdale History

Was Lonsdale war und ist.

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Was Lonsdale unterstützt.

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Was rund um Lonsdale los ist.

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About Lonsdale

Lonsdale History

Was Lonsdale war und ist.

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Was Lonsdale unterstützt.

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Was rund um Lonsdale los ist.

2006 wurde »Kein Bock auf Nazis« von der Berliner Band ZSK und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) initiiert. Unterstützt wird das Projekt von Künstlern wie Markus Kavka, Die Toten Hosen, Kraftklub, Broilers, Die Ärzte, Casper, KIZ, Fettes Brot, Beatsteaks, Deichkind, Sportfreunde Stiller, Jennifer Rostock, Marteria und vielen mehr – wie jetzt auch Lonsdale.
Die Geschichte der Marke Lonsdale beginnt 1959 in London. Der damals 22jährige Bernhard Hart – selbst Boxer im Weltergewicht – hatte seit längerer Zeit die Idee, eine eigene Boxsportmarke zu gründen. Seine ganzen Erfahrungen aus Training und Wettkämpfen sollten hier einfließen.
Lonsdale sponsort seit 2014 den brandenburger Regionalligisten SV Babelsberg 03. Mit dem Engagement knüpft Lonsdale nicht nur an die Fußballtradition der Marke an. Babelsberg und Lonsdale – das passt auch deswegen, weil im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion schon seit den frühen 1990er Jahren Rechtsextremismus, Rassismus und Homophobie unerwünscht sind.
Lonsdale unterstützt den Fußballverein Roter Stern Leipzig. Der Rote Stern wurde 1999 gegründet. Gründungsgedanke war eine entschiedene Haltung gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Fußball und darüber hinaus. Lonsdale ermöglicht dem Verein die Anschaffung eines Kleinbusses, der bei antirassistischen Kundgebungen auch als Lautsprecherwagen eingesetzt werden kann.
Die Boxer des FC St. Pauli in Hamburg sind seit 2011 Partner von Lonsdale. Mit dieser Unterstützung engagiert sich Lonsdale im Kernsport der Marke. Boxen im FC St. Pauli heißt Olympisches Boxen an der Basis, abseits von Glamour und TV. Die Boxer sind dabei ganz Teil des Vereines, dessen Umfeld klar Stellung bezieht gegen Rassismus und Rechstextremismus.
Mit der Eröffnung des kleinen Ladens 1960 in Soho war ein großer Schritt getan. Von nun an ging es bergauf. Im Mittelpunkt standen zunächst Boxsportartikel: Boxhandschuhe, Sandsackhandschuhe, Springseile, Boxstiefel und Kopfschützer.
In den Trainingshallen und Boxringen war Lonsdale im Laufe der 1960er Jahre zu einem gewohnten Anblick geworden, als zu Beginn der 1970er Jahre etwas Überraschendes passierte: Die Marke mit dem einprägsamen Cinemascope-Logo fand den Weg in die Clubs.
Die 1980er Jahre waren in England eine schwierige Zeit. Die Angst der Menschen vor wirtschaftlicher Not bot rechten Bewegungen ein passendes Agitationsfeld. Als Teil der unter Druck stehenden Arbeiterklasse zeigten sich einige Skinheads für rechte Parolen durchaus empfänglich.
Klar war: Es konnte so nicht weitergehen. Eine Marke, die ein Mensch wie Muhammad Ali getragen hatte, durfte nicht zum Erkennungszeichen von Faschisten werden. Eine Marke, die im subkulturellen Miteinander von Schwarz und Weiß bekannt wurde, sollte nicht zum Symbol für Rassismus werden.
Der Widerstand gegen die Vereinnahmungsversuche von Nazis war nicht nur im Ergebnis erfolgreich, sondern hat sich so tief in das Selbstverständnis der Marke eingebrannt, dass eine Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein Teil von Lonsdale geblieben ist.